Montag, 9. Juni 2008

Deutschland gewinnt nicht immer

Kleiner Nachtrag zum gestrigen Spiel:


Sonntag, 8. Juni 2008

Lakeland und die emergente Szene

Es ist schon genial, was sich z.Z. in Lakeland/Florida tut. Solltest du noch nichts von der Heilungs-Erweckung um Todd Bentley gehört haben, empfehle ich die den Artikel von Gofi. Die Diskussion um die Ereignisse unterscheidet sich nicht von den ganzen alten Diskussionen um die Charismatische Bewegung, Totonto-Segen, etc. Sehr Genial dazu der Artikel von Haso. Bei Haso gibts auch einen interessanten Erlebnis-Bericht. Wenn du per Live-Stream zuschauen willst, dann schalte einfach abends oder nachts mal hier rein.

Interessant finde ich aber auch den Umgang der emergenten Blogger-Szene mit den Ereignissen und ich bin gespannt, wie das weitergeht. Ich würde sagen eine ganz große Stärke der emergenten Bewegung ist der Einsatz für das Gute. Der Kampf für die Schwachen und Benachteiligten. Das Engagement hinein in die Welt. Das menschliche Engagement. Der meiste „missionale“ Einsatz macht auch Sinn, wenn nicht soo viel lebendiger Glaube dabei ist. Menschen wird geholfen. Was aber, wenn Gott ab und zu auf eine andere Art und Weise den Menschen helfen will?

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, die meisten von uns müssen sich mal fragen, ob der Heilige Geist in und durch mich so mächtig werden könnte, wie er es gerade in Lakeland ist. Rechne ich mit diesem Handeln Gottes? In meiner Gemeinde, oder in meinem Gespräch mit den Nachbarn? Vielleicht schon morgen? Ich glaube, das übernatürliche und unberechenbare Handeln Gottes ist eines der noch stark vernachlässigten Themen der emergenten Bewegung. Irre ich mich? Wenn nicht, ist dies die Chance, hier aufzuholen!

Montag, 19. Mai 2008

Abenteuer Leben


Ich lese z.Z. von Erwin R. McManus „Gottes Träume leben“. Ein Buch, das gerade sehr in mein Leben spricht und mich ermutigt. Es geht darum, die Gelegenheiten zu ergreifen, die Gott vorbereitet hat. Um das abenteuerliche Leben, das den erwartet, der die Initiative ergreift und voranschreitet. Hier mal ein paar Zitate als Vorgeschmack:

„Keine Herausforderung und kein Feind ist stark genug, um sich uns in den Weg zu stellen.
Du bist nicht berufen, Überlebender zu sein, sondern du sollst Eroberer sein. Mit Leidenschaft, Vorfreude und Entschlossenheit gehst du weiter direkt auf das Auge des Orkans zu. … Wenn das Böse seinen hässlichen Kopf erhebt, Gott verspottet und die Schwachen quält, steht der Abenteurer auf und geht auf die Herausforderung zu.“

„Es ist eine Ehre, wenn man aufgefordert wird, als Erster zu gehen, selbst wenn das bedeutet, dass man der Erste ist, der leidet, und der Einzige, der ein Risiko eingeht. …
Gott liebt es einfach, wenn jemand das Richtige tut, egal welche persönlichen Konsequenzen es für ihn hat.“

Diese Lebenseinstellung ist sehr gefährlich, aber lohnend. McManus erzählt viele Geschichten aus seinem Leben, bei denen er voll gescheitert ist, und noch mehr, bei denen er gewaltig Gottes Handeln erlebt hat. Es ist vorher nicht abzusehen, wie eine Episode ausgeht, aber es ist sicher, dass wir am Ende der Geschichte mit Gott Sieger sind.

Freitag, 2. Mai 2008

Jonathan & Laurent

Sie können's noch. Zu meinem Geburtstag vor zwei Wochen bekam ich von einer Freundin die Einladung zu einem Jonathan & Laurent Konzert. „Was, die gibt’s wieder?“ war meine erste Reaktion. Dann kam die Vorfreude. Als ich die Musik der beiden kennenlernte, gab es dieses Duo schon nicht mehr. Zu der Zeit, als die beiden noch recht erfolgreich waren, bewegte sich mein Musikgeschmack noch eher in der Richtung von Metallica und Savatage. Da konnte auch die J+L Live-CD, die ich von meinem Bruder geschenkt bekam nix dran ändern. Aber irgendwann hab ich die CD doch wieder rausgekramt und war begeistert. Laurent Quiros wohnte damals nur ca. 600m von mir entfernt, aber außer ner kleinen Jam-Session nach einem Gottesdienst, in dem ich gespielt hatte, gab es keinen Kontakt.
Gestern hab ich erfahren, dass die beiden schon ein paar Jahre wieder gemeinsam Musik machen und schon 2006 ne neue CD rausgebracht haben. Die meiste Zeit sind sie aber weiterhin Solokünstler.
Bei dem Konzert gestern traten sie wirklich nur als Duo auf und hatten keine unterstützenden Musiker. Trotzdem hatten sie einen sehr tollen Sound und man konnte größtenteils meinen, eine komplett besetzte Band besteht grundsätzlich aus zwei Personen. Die beiden brachten eine Spielfreude rüber, wie man sie sich als Konzertbesucher nur wünschen kann. Der Stil der beiden hat sich kaum verändert und Laurent spielt nach wie vor mehr Instrumente, als viele Leute beim Namen benennen könnten. Ein Konzert der beiden ist und bleibt ein musikalisches Erlebnis.
Jetzt präsentiere ich euch noch ein paar Prämieren: Mein erstes Handy-Video, mein erstes YouTube-Video, mein erstes selbstgefilmtes Blogvideo, …. Naja, dementsprechend die Qualität, sorry dafür. Hoffe, das nächste mal wird’s besser.

Montag, 21. April 2008

Höre auf die Stimme der Wahrheit

Ein Lied, das ich schon länger kenne und noch nie so recht auf den Text geachtet habe, ist „Voice Of Truth“ von den Casting Crowns. (Vielleicht liegt es an der guten Musik, dass man den Text manchmal gar nicht so recht beachtet?!) Naja, vor etwas mehr als einer Woche hatte ich plötzlich den Eindruck, ich muss mir das mal genauer anschauen. Hier mal ne versuchte (recht freie) Übersetzung, viel mehr muss ich dann wohl nicht mehr dazu sagen.

Oh Mann, was würde ich dafür tun, so einen Glauben zu haben.
Den Glauben, den ich bräuchte, um aus dem meinem Boot zu steigen,
raus in die tosenden Wellen.
Für den Schritt aus meiner Sicherheitszone, hinaus in das Reich des Unbekannten.
Dort, wo Jesus ist und meine Hand hält.
Aber die Wellen rufen meinen Namen und lachen mich aus.
Sie erinnern mich an die ganzen Gelegenheiten als ich es schon versucht hatte und versagte. Die Wellen sagen mir immer und immer wieder:
„Junge, du schaffst das nie! Du wirst uns nie besiegen!“

Aber die Stimme der Wahrheit erzählt mir etwas anderes.
Die Stimme der Wahrheit sagt: „Hab keine Angst!“
Die Stimme der Wahrheit sagt: „Das ist zu meiner Ehre.“
Da sind viele Stimmen, die zu mir reden. Aber ich entscheide mich, auf die Stimme der Wahrheit zu hören und ihr zu glauben.

Oh Mann, was würde ich dafür tun, so eine Stärke zu haben.
Diese Art von Stärke, die man braucht, um sich vor einen Riesen zu stellen, nur mit einem Stein und einer Schleuder.
Umgeben von tausenden Kriegern, die mit ihrer Rüstung Lärm machen,
während sie sich wünschten, sie hätten diese Stärke gehabt um hier zu stehen.
Aber der Riese ruf meinen Namen und lacht mich aus.
Er erinnert mich an alle meine Gelegenheiten, als ich etwas versucht hatte und versagte.
Der Riese sagt mit immer und immer wieder:
„Junge, du wirst nie gewinnen! Du besiegst mich niemals!“

Aber der Stein hatte genau die richtige Größe um den Riesen klein zu kriegen.
Und die Wellen – sie sind gar nicht so groß, wenn man auf ihnen steht und herunterschaut.
Ich steige auf mit Flügeln wie ein Adler,
wenn ich innehalte und auf den Klang höre, wie Jesus mir zusingt.

Deshalb: Ich glaube und höre auf die Stimme der Wahrheit.

Freitag, 28. März 2008

Zitate

Weil ich meinen Blog nicht weiterhin so sehr vernachlässigen will, aber mir oft auch die Zeit fehlt, einen halbwegs durchdachten Artikel zu posten, werde ich ab sofort öfters mal Zitate von anderen bringen. Bin ja nicht der einzige Denker auf Gottes schöner Erde! :-) Die Zitate sind auch ein Gruß an die „Puhh-solche-lange-Artikel-lese-ich-irgendwann-vielleicht-Fraktion.“ Man kann ja auch mit wenigen Worten inspirieren und vor allem zum Weiterdenken anregen.
Wegen der anderen Denker hat sich auch in meinem Blogroll wiedermal etwas getan. Kerstin ist neu dazu gekommen, die übrigens auch ein paar Artikel zu dem neulich erwähnten Transforum geschrieben hat. Sind auch ein paar Blogs rausgefallen, die ich selbst nicht mehr abonniert habe.

Den Anfang meiner neuen Zitate-Reihe macht Augustin, den ich bei Shane Claiborne aufgeschnappt habe:

„Die Kirche ist eine Hure, aber sie ist meine Mutter.“


Krasse Worte, die es wert sind, mehr drüber nachzudenken.

Sonntag, 9. März 2008

neues Lebenszeichen

Jetzt ist es wirklich passiert und ich habe das erste mal seit der Existenz diesen Blogs einen kompletten Kalendermonta nichts gepostet. Eine ganz besondere Freundin (hallo Anne!) hat sich sogar schon auf meiner studiVZ-Seite darüber beschwert. Also hier wiedermal ein paar Zeilen von mir.
Die Zeit war für mich ein bisschen ein hin und her von Optimismus und Pessimismus, was meine Sache hier in Schweinfurt betrifft. Insgesamt war da eine große Unzufriedenheit, was so geht und zu was ich überhaupt fähig bin. (Vor allem auch zeitlich.) Vor zwei Wochen war ich dann in Berlin zum Transforum, eine Konferenz zu missionarischer, sorry, missionaler Stadtarbeit. Das war eine sehr geniale und gesegnete Zeit. Sehr inspirierend und sehr herausfordernd. Und für mich wie ein neuer Startschuss für Schweinfurt. Ich weiß, dass sich manches bei mir ändern muss, aber einige Dinge davon hab ich einfach nicht in der Hand. Gerade der Job war gerade extrem frustierend, weil durch die Fahrt viel zu viel Zeit drauf geht. Gedacht - gebetet - bald hab ich ne neue Arbeit in Schweinfurt, jetzt nur noch eine Woche Fahrerei! Bekomme über die Zeitarbeitsfirma ne neue Beschäftigung. Ist zwar noch nicht ganz zufriedenstellend, aber doch schon super. (Bin noch am Beten, vielleicht tut sich ja noch was.)
Bin jetzt seit über ner Woche gesundheitlich angeschlagen. War zwischendrin drei Tage krank geschrieben, aber wirklich gut gehts noch net. Sonst gehts mir gut.
Sehr inspirierend in letzter Zeit waren vor allem auch die Bücher, die ich grad gelesen habe: "Ich muss verrückt sein, so zu leben" und "Red Moon Rising". Das erste Buch nenn ich auch ganz gerne "Ich muss verrückt sein, das zu lesen!", denn es ist wirklich ein gefährliches Buch. Es hat wirklich das Potential, ein normales und geregeltes Leben eines Christen völlig über den Haufen zu werfen. Das letztere gibt es ja schon ein paar Jahre und ist auch schon recht bekannt. Aber das haut bei mir grade mindestens genauso rein. Die Geschichte von 24-7 ist schon sehr bewegend und macht viel Hoffnung für meine Stadt. Markus Lägel, der Koordinator von 24-7 in Deutschland, war Anfang Januar bei der Gemeindefreizeit der CityChurch dabei. Seine sehr genialen Predigten zu den Themen Gebet und Gemeinschaft, könnt ihr hier runterladen. (Ich soll bei den Downloads noch anmerken, dass die Sachen unkorrigiert und nicht schreibreif sind, evtl. ein paar faktische Schnitzer, die aber für die Predigt belanglos sind.)
So, zum Schluss noch ein kleines Erlebnis: Stell dir vor, du stehst vor ca. 400 Leuten und sollst predigen. Die Grundlage deiner Predigt ist ein längerer Filmausschnitt, der am Anfang gezeigt werden soll. ... Dann streikt die Technik. - Zum Glück sind wir Spontan! Naja, das Mikro hat funktioniert, sonst hätte ich mir noch einiges schwerer getan. :-)